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Cursos

2015-1: “Introducción a la fenomenología”.
2015-2: “Introducción a la fenomenología 2”
2015-2  “Filosofía de la danza”.

Workshop: Einführung in eine Phänomenologie des Körpers.

Herder-Kolleg - Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung. Stiftung Universität Hildesheim

Theoretisch-praktischer Workshop im Zusammenspiel von Denken und Erfahrung

Dies ist ein praktischer Workshop in Bewegung. Bewegungserfahrungen werden als Ausgangspunkt genommen, um eine Phänomenologie des Körpers zu entwerfen. Erfahrung in Tanz oder eine philosophische Vorbildung ist nicht notwendig – denn jede/r ist Expert/in für den eigenen Körper und in einer Phänomenologie des Körpers geht es darum, dies in systematischer Weise beschreibbar zu machen.

Mit dem Aufkommen der wissenschaftlichen Methode und ihrer erkenntnistheoretischen Begründung durch Descartes wurde die unmittelbare Erfahrung der Welt und praktisches Wissen zunehmend abgewertet und in das ‚willkürliche und zufällige' Reich des bloß subjektiven Meines verbannt. Husserl diagnostizierte die Krisis der modernen Welt als eine Krisis der Wissenschaft. Diese Krisis besteht für ihn in der Reduktion des Denkens zur Verifizierung vermeintlich objektiver Daten. Das Ergebnis dieser Denkweise ist ein Denken, das unfähig ist, eine Antwort auf die wichtigsten menschlichen Fragen zu geben (Hua VI). Husserls Appell „zurück zu den Sachen selbst", setzt aber die Konstitution des eigenen „Leibkörpers" voraus. Denn dieser ist die Bedingung der Möglichkeit jeder individuellen sinnlichen Erfahrung (vgl. Elberfeld 2008 a, 357). Husserl bezeichnet den eigenen Körper als Leibkörper: Als Körper ist der Leibkörper Teil der Natur und deren Wirkungszusammenhang, als Leib ist der Leibkörper Ursprung vereinzelten Erlebens, eben Träger des Ichs.

In diesem Workshop werden wir uns mittels Bewegungen und eigener Beschreibungen das Thema der doppelten Realität des Leibes bzw. Körpers widmen. Denn die Reduktion des eigenen Körpers zu einem Ding unter anderen, eine res extensa, begründete die vermeintliche Objektivität der wissenschaftlichen Methode.

 

 

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