header1.jpgheader2.jpgheader3.jpg

Seminare

.::: Seminar: Phänomenologie des Tanzes. Albert-Ludwigs-Universität :::.

Obwohl der Tanz ein wichtiger Ausdruck der Menschheit ist und seine Ursprünge innerhalb des Sakralen liegen, ist er über Jahrhunderte hinweg als das ganz „Andere“ vom Denken betrachtet worden. Tatsächlich sind Tanzen und Denken nicht das Gleiche aber das bedeutet nicht, dass beide Tätigkeiten sich ausschließen und noch weniger, dass sie ein Gegensatz bilden. Im Gegenteil, erst weil der Mensch Phänomenologie des Tanzesein Tier der Wirklichkeiten ist, kann er tanzen und denken. Der Gegensatz zwischen Tanzen und Denken hat ihrem Ursprung in dem Gegensatz zwischen Denken und Körper, zwischen Geistigem und Sinnlichem, denn Tanz ist die Kunst der Bewegung des menschlichen Körpers. Im Unterschied zu anderen Künsten kann sich der Tänzer während des Tanzes von seinem Körper nicht trennen. Sein Körper ist das Objekt aber er ist zugleich   als ein Körper der sich selbst bewegt   das Subjekt seiner Kunst.

Spätestens nach der kartesischen Reduktion des ego auf sein cogito und die darauffolgende Betrachtung des Körpers als eine Maschine, ist Leiblichkeit für die Philosophie von großer Wichtigkeit geworden. Innerhalb einer Phänomenologie der Leiblichkeit gehört die Betrachtung des Körpers als ein Körper der tanzen kann, unvermeidlich dazu. Die Selbstbezüglichkeit des Tänzers mit seinem Körper während des Tanzes kann einiges zur Rehabilitierung der Sinne innerhalb des Denkens beitragen.  


Joomla templates by a4joomla